Tips und Tricks
Was bedeuten die Farben im Text?Zeitplanung und Lernen
Fast jeder hat mehr als genug Zeit, um das zu lernen, was man muß, will oder darf. Nur möchten
die wenigsten die gesamte Freizeit dafür aufwenden. Ein wenig Planung hilft, genug zu lernen
und trotzdem nicht in Arbeit zu versinken.
Verfügbare Zeit
Bevor Du anfängst herauszufinden, wieviel Zeit zum Lernen maximal vorhanden wäre, solltest
Du Dir im klaren sein, wann (und wie!) Du lernen willst. Mit
Karteikarten kannst Du z. B. fast überall lernen:
auf dem Weg zur Schule oder Arbeit, beim Arzt, praktisch während jeder freien Minute.
Lernen ist eine langfristige Angelegenheit. Deshalb solltest Du Dich etwa zwei Wochen lang
selbst beobachten, um festzustellen, wann Du Zeit zum Lernen hast, wann der beste Zeitpunkt dafür
ist und wann nicht.
Als Erstes bereitest Du einen Zettel vor, auf dem Du alle Aktivitäten der nächsten zwei Wochen
vermerkst. Bei jeder Tätigkeit vermerkst Du, wann Du sie begonnen und beendest hast. Pausen aller
Art und ihre Dauer solltest Du ebenfalls vermerken; das gilt insbesondere für unvorhergesehene
Störungen und Ablenkungen. Weißt Du bereits, daß Du zu bestimmten Zeiten beschäftigt bist (Schule,
Uni, Arbeit), so kannst Du schon jetzt eintragen, wann das ist. Gehst Du gerade einem Hobby nach,
so reichen Anfangs- und Endzeit. Lernst Du, so solltset Du sehr genau sein.
Am besten, Du fängst sofort an!
Am besten, Du fängst sofort an!
Das Lernen
Egal, was Du lernen willst, oft mußt Du bis zu einem gewissen Termin alles wissen. Genau hier
setzt die Planung an. Der Einfachheit halber nehme ich an, der Termin ist eine Klausur in der
Schule. Es kann natürlich auch alles andere sein.
Vom Tag der Klausur wird nun rückwärts geplant. Am Tag vor der Klausur nimmst Du Dir frei. Es hat jetzt sowieso keinen Sinn mehr, etwas zu lernen. Den vorletzten Tag verbringst Du damit, Dir einen Überblick über das gesamte Wissen zu verschaffen und wichtige Dinge zu wiederholen.
Den Rest der Zeit planst Du so, daß Du wenigstens vier Deadlines hast. Dazu unterteilst Du den Lernstoff in entsprechend viele Teile. Dann legst Du fest, bis wann Du diese Teile köönen mußt. Diese Festlegungen sind bindend - es gibt keine Ausnahmen. Ist eine Deadline erreicht, so verschaffst Du Dir einen Überblick und wiederholst kurz die wichtigsten Dinge.
Vom Tag der Klausur wird nun rückwärts geplant. Am Tag vor der Klausur nimmst Du Dir frei. Es hat jetzt sowieso keinen Sinn mehr, etwas zu lernen. Den vorletzten Tag verbringst Du damit, Dir einen Überblick über das gesamte Wissen zu verschaffen und wichtige Dinge zu wiederholen.
Den Rest der Zeit planst Du so, daß Du wenigstens vier Deadlines hast. Dazu unterteilst Du den Lernstoff in entsprechend viele Teile. Dann legst Du fest, bis wann Du diese Teile köönen mußt. Diese Festlegungen sind bindend - es gibt keine Ausnahmen. Ist eine Deadline erreicht, so verschaffst Du Dir einen Überblick und wiederholst kurz die wichtigsten Dinge.
Natürlich kann es passieren, daß Du eine Deadline nicht einhälst. Wenn das passiert, mußt Du den
Zeitplan entsprechend anpassen. Idealerweise solltest Du den Rückstand möglichst schnell aufholen.
Dazu mußt Du leider bis zur nächsten Deadline mehr lernen.
Die nächste Deadline darf unter keinen Umständen verschoben werden, sonst sind weitere Probleme vorprogrammiert.
Die nächste Deadline darf unter keinen Umständen verschoben werden, sonst sind weitere Probleme vorprogrammiert.
Planung
Durch die Selbstbeobachtung weißt Du, wieviel Zeit zum Lernen maximal zur Verfügung steht. Durch
die Unterteilung des Lernstoffs weißt Du, wieviel gelernt werden muß. Um beides in Einklang
zu bringen, müssen ein paar Prioritäten gesetzt werden.
Zunächst erstellst Du eine kleine Liste, auf der vermerkt wird, wie wichtig Dir die verschiedenen
Aktivitäten sind. Wenn die geplante Zeit zum Lernen nicht ausreicht, wird anhand dieser Liste
entschieden, welche Beschäftigungen Du zugunsten des Lernens aufgibst :-(
Nun erstellst Du den eigentlichen Zeitplan. Es reicht, wenn Du das jeweils für die kommende Woche machst. Als erstes kennzeichnest Du die Zeiten, die fest für andere Dinge verplant sind. Dann trägst Du die Freizeitaktivitäten ein, auf die Du nur im Notfall verzichten möchtest. Je nach Umfang des Lernstoffs fängst Du mit ein bis zwei Stunden Lernen pro Tag an. Wenn Du schon jetzt weißt, daß das nicht reicht oder zuviel ist, paßt Du das entsprechend an. Diese Zeiten trägst Du nun in den Plan ein. Ein freier Tag sollte auch eingeplant werden.
Nun erstellst Du den eigentlichen Zeitplan. Es reicht, wenn Du das jeweils für die kommende Woche machst. Als erstes kennzeichnest Du die Zeiten, die fest für andere Dinge verplant sind. Dann trägst Du die Freizeitaktivitäten ein, auf die Du nur im Notfall verzichten möchtest. Je nach Umfang des Lernstoffs fängst Du mit ein bis zwei Stunden Lernen pro Tag an. Wenn Du schon jetzt weißt, daß das nicht reicht oder zuviel ist, paßt Du das entsprechend an. Diese Zeiten trägst Du nun in den Plan ein. Ein freier Tag sollte auch eingeplant werden.
Nach jeder Lernperiode solltest Du eine kleine Belohnung einbauen So hast Du immer etwas, auf das
Du Dich freuen kannst. Die Lernperioden solltest Du so wählen, daß Du dort möglichst wenig gestört wirst
(siehe Selbstbeobachtung).
Ist eine Woche vorbei, mußt Du überprüfen, ob Du noch im Zeitplan liegst. Je nachdem, ob das der
Fall ist, wird der nächste Zeitplan entsprechend angepaßt. Im Notfall müßt Du auch ganz wichtige
Freizeitaktivitäten kürzen :-( Warst Du sehr gut, kannst entweder mehr lernen oder Dich mehr erholen.
